Der Kartausgarten und die Wandelhalle
Der Kartausgarten geht auf ein Kloster der Kartäusermönche zurück. Nach dem Klostersturm 1525 u.a. Waisen- und Zuchthaus wurde 1906 die Wandelhalle als Kurhalle des geplanten Kurbades Eisenach eingeweiht. Heute steht die Wandelhalle kulturellen Veranstaltungen zur Verfügung.
Im 14. Jahrhundert kamen Kartäusermönche aus Erfurt nach Eisenach. Ihr Kloster verschwand im Zuge des Klostersturmes 1525.
Die anmutige Landschaft, die reiche Kultur, die gute Verkehrsanbindung und eine moderne Hotelerie ließen Anfang des 20. Jahrhunderts hochfliegende Pläne aufkommen: Eisenach sollte Kurstadt werden. Die von dem Dresdner Architekten Johannes Bollert entworfene Wandelhalle wurde 1906 eingeweiht. Das Heilwasser kam aus Wilhelmsglücksbrunn. Das Vorhaben war nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt – der Kurbetrieb musste 1938 eingestellt werden.
Nach der Wende machte die Gründung der Stiftung Wandelhalle eine umfassende Sanierung und eine Nutzung für Gartenausstellungen, Konzerte, Wein – und Sommerfeste möglich. Im anliegenden Landschaftspark bezaubern exotische und seltene Bäume und Pflanzen.
Im Teezimmer des klassizistischen Gärtnerhauses werden kostbare französische Tapeten mit Motiven des antiken Märchens „Amor und Psyche“ gezeigt.
Unser Service für Sie:
Falls Sie Fragen zur Wandelhalle, dem Kartausgarten oder anderen besonderen Sehenswürdigkeiten in Eisenach haben, sind wir gerne als Ansprechpartner für Sie da. Wir helfen Ihnen gerne weiter. Kontaktieren Sie uns.